Gaschromatographie: GC-Basiswissen für die Praxis

Das Seminar richtet sich an Wissenschaftler und Labormitarbeiter/-innen, die bereits mit der GC arbeiten und ihren fachlichen Hintergrund vertiefen wollen. Mit diesem Seminar erhalten die Teilnehmer einen kompletten Überblick über die GC. Es werden verschiedene Geräte- und Detektionstechniken sowie die Theorie und Praxis von verschiedenen stationären Phasen und deren Eigenschaften vorgestellt und diskutiert.


Auch das Vorgehen in der Methodenentwicklung wird erläutert. Hauptaugenmerk wird dabei auf die stationäre Phase, das Trägergas, die Trägergasgeschwindigkeit und die Temperatur sowie deren Einfluss auf die Trennung gelegt. Des Weiteren werden die in der GC gebräuchlichen Injektionstechniken, welche essentiell für die Qualität der späteren Trennung sind, vorgestellt.

Die schnelle GC ermöglicht einen höheren Probendurchsatz und ist daher in den letzten Jahren zu einem wichtigen Trend geworden. Die Vor- und Nachteile schneller GC werden zusammen mit verschiedenen Möglichkeiten zur Umsetzung präsentiert.

 

Das Seminar wird abgerundet mit Tipps und Strategien zur Fehlersuche in der GC. Die am häufigsten auftretenden Probleme werden angesprochen, deren Ursachen aufgezeigt und Lösungen vorgestellt.

 

Inhalte:                                                                                                          

 Grundlagen, Geräte- und Detektionstechniken für die GC

       Genereller Aufbau von Gaschromatographen

       Welcher Injektionstechnik und welcher Detektor für welche Aufgabenstellung?

       Das Chromatogramm und seine Aussage

       Trägergase in der Gaschromatographie

 

 

 GC-Methodenentwicklung und -optimierung

       Eigenschaften verschiedener stationärer Phasen

       Einflüsse verschiedener Parameter (stationäre Phase, Trägergas, Temperatur, Säulendimensionen)

 

 Injektionstechniken in der GC

       Split- und Splitless, PTV, Cool-on-column

       Thermodesorption, Festphasenmikroextraktion und Headspace-GC

       Probenvorbereitungen wie Derivatisierung      

 

 

Schnelle GC

       Vorgehen zur Verkürzung von GC-Methoden

       Beibehaltung der Trennleistung auch bei kurzen Analysenzeiten

       Gerätefaktoren, die zu berücksichtigen sind

 

GC-Troubleshooting

       Erkennen von Fehlern im Chromatogramm

       Systematisches Vorgehen bei der Fehlerbeseitigung

       Vorbeugen ist besser als heilen: Strategien zur Fehlerprävention

 

 
Fakten:                                                                                                          
Termine Dauer
Seminar-Nr. Beginn / Ende
Ort

04.06.2014

1 Tag
A-GC-1114 09:00 - 17:00 Uhr

München

 

     

 

Seminaradresse:

Excellent Business Center

Josephspitalstraße 15
80331 München

Hotelempfehlungen:

Motel One Sendlinger Tor (EZ: 69€ pro Nacht)
Herzog-Wilhelm-Str. 28 80331 München

Tel: 089-517 775-50

 

City Apart Hotel München (EZ: 69€ pro Nacht)

Sonnenstr. 18a 80331 München

Tel: 089-461 353-0


Referent:                                                                                                     

Dr. Frank Michel hat an der WWU Münster Chemie studiert und 2001 auf dem Gebiet von stationären HPLC-Phasen, die er mit gaschromatographischen Techniken untersuchte, promoviert. Erfahrung in der Entwicklung und Validierung analytischer Methoden erlangte er durch seine Mitarbeit bei Bernina Biosystems und der HWI Analytik GmbH. Seit 2010 ist er bei Sigma-Aldrich als Analytical & Chromatography Technology Specialist mit dem Schwerpunkt „Training und Seminare“ tätig.

Stichworte aus dem Inhalt:

 

GC, Gaschromatographie, Grundlagen, Gerätetechniken, Detektions-techniken, Aufbau von Gaschromatographen, Injektionstechniken, Detektor, Trägergase, Chromatogramm, GC-Methodenentwicklung, GC-Methoden-optimierung, stationäre Phasen, Temperatur, Säulendimensionen, Injektionstechniken, Split, Splitless, PTV, Cool-on-column, Thermodesorption, Festphasenmikroextraktion, Headspace-GC, Probenvorbereitungen, Derivatisierung, Schnelle GC, GC-Troubleshooting, Fehler erkennen, Fehlerbeseitigung, Fehlerprävention